Expedition Maple leaf

Roadtrip from Toronto to Vancouver

29Juni
2011

Langley...Vancouver...Goodbye

Wie die Zeit rennt! Nach zehn Tagen Aufenthalt im beschaulichen Langley (ca. eine Stunde vor Vancouver) haben wir unser Traumziel Vancouver erreicht: Der Plan ist aufgegangen - wir haben über 4000 km zurückgelegt und sind durch ganz Kanada gereist! Lächelnd Doch bevor das das große "Goodbye" kommt, wollen wir euch natürlich nicht die jüngsten Erlebnisse vorenthalten!

Also...Langley...wie der Name verrät (oder eben nicht) - etwas unspannend, aber ganz beschaulich und einladend. Nachdem wir uns ja gegen die Farm mit 17 WWOOFern erntschieden haben, wollte uns Robert unbedngt bei sich aufnehmen. Gut, dachten wir, schön nah dran an Vancouver und perfekt gelegen, so dass uns Sonja mitnehmen konnte und keine Umwege fahren musste. Am Telefon hatte er uns schon erzählt, dass sich zwei deutsche Jungs bei ihm befinden, die an dem Tag abreisen, wenn wir ankommen und wie es der Zufall so wollte, haben die beiden unsere E-Mail-Adresse über die WWOOFer-Seite herausgefunden und direkt mal ein Bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Allerdings muss man sagen, dass wir nach der Mail Schlimmeres erwartet hatten. Zwinkernd Aber es war trotzdem gut zu wissen, was einen in etwa erwartet. Die "Farm" (ein riesen Grundstück mit hunderten Blumen-, Farn- und Vogelarten) wird von Robert (60) und Bill (90) geführt - ahhh ein Männerhaushalt! Vater und Sohn bewohnen ein großes Haus und holen sich WWOOFer, um das Grundstück halbwegs bewältigen zu können. Das Haus muss ebenfalls "bewältigt" werden...die beiden tuen sich sehr schwer darin, Dinge auch mal wegzuwerfen, kurz: Alles wird gesammelt und aufgehoben, was kitschig und bunt ist und am besten auch noch leuchtet Lachend. Ihre zweite große Leidenschaft sind die Vögel im Garten. Um alle hungrigen Schnäbelchen ausreichend fett zu füttern (egal zu welcher Jahreszeit), hängen immer mindestens fünf Feeder gleichzeitig auf der Veranda oder im Garten, wovon zwei nur für die niedlichen Hummingbirds (Kolibris) reserviert sind. Jeden Morgen sitzt man dann gemeinsam vor dem Panaromafenster und beobachtet Vögel - wir hatten keine Chance, dieser Zeremonie zu entgehen. Parallel zeigt Bill einem dann noch seine umfassende Fotosammlung von früher und Cartoons sowie Zeitungsausschnitte etc., die akribisch in Alben gesammelt werden. Aber die Hummingbirds sind in der Tat etwas Besonderes!

Leider hat es ziemlich viel geregnet, so dass die Gartenarbeit zeitweise ruhen musste und wir uns als "Cleaning-Ladies" im Haus versucht haben...eine schier unmögliche Aufgabe...und ganz nebenbei auch keine WWOOFer-Aufgabe. Im Großen und Ganzen waren die beiden sehr nett, wenn wir auch bis zum Schluss insbesondere Roberts Persönlichkeit nicht ganz begreifen konnten. Ebenso seinen "Job"...mmmhhh...er erzählte uns was davon, dass er Massagen gibt...aja, Massagen...normalerweise wird dabei aber keine extrem laute Musik angestellt und anschließend geduscht, oder? Zunge raus

Gesehen haben wir von der schönen Gegend um Langley leider nicht allzu viel, Robert war nicht unbedingt für Extratouren zu gewinnen, was wirklich schade war. Außer Fort Langley (einem alten Handelsfort) und White Rock (wunderschönes Örtchen direkt an der amerikanischen Grenze und der Boundary Bay gelegen) haben wir keine Ausflüge gemacht. Anlass, warum wir die Möglichkeit hatten nach White Rock zu kommen war, dass Robert zweimal die Woche einen Freund besucht, der im Altersheim lebt - die Fahrt musste also sowieso gemacht werden. Er karrt die WWOOFer immer zum Altenheim, damit es für ihn alleine dort nicht so langweilig ist. Allerdings muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass Jim ein sehr liebenswerter alter Mann ist, für den es das Größte ist, von jungen Leuten Besuch zu bekommen. Er hat früher selber viele WWOOFer auf seiner Farm aufgenommen und sein Alterheimzimmer mit Bildern von WWOOFern und Familie ausgesattet.

Nach zehn Tagen mehr oder weniger Langeweile waren wir umso gespannter auf Vancouver - und auf unser erstes Couchsurfing-Erlebnis. Lächelnd Anfangs gab es etwas Verwirrung, weil wir die falsche Telefonnummer hatten und Robert aus Richmond (wieder ein Robert) nicht erreichen konnten. Zum Glück hat er den Fehler bemerkt und uns noch rechtzeitig die richtige Nummer geschickt. Dann haben wir Marina vom Flughafen abgeholt und sind zu ihm gefahren. Komisch ist es ja anfangs schon, bei jemand wildfremden zu übernachten, obwohl wir das von den Farmen ja gewohnt waren. Jedenfalls bereuen wir diese Entscheidung nicht und sind froh, uns auf der Seite angemeldet zu haben. Er war sehr bemüht, dass wir uns wohlfühlen, hat uns rumgefahren und eine Biketour durch den Stanley Park für uns organisiert. Insgesamt eine wirklich gute Erfahrung Zwinkernd Robert, Du bist jederzeit bei uns in Deutschland willkommen!

Und jetzt...ja, jetzt trennen sich unsere Wege. Stirnrunzelnd Für Marina und Anki gehts direkt nach Vancouver Island und Myrna und Magnus (kommt am 29.06.) feiern noch Geburtstag und Canada Day in Vancouver, bevor es ebenfalls auf die Insel geht! Die gemeinsame Zeit hier wird uns immer verbinden - und, ob ihr es glaubt oder nicht: Streit gabs eigentlich keinen! Wir haben uns noch lieb! Küssend Drei Monate sind allerdings im Nachhinein gesehen nicht viel...es gäbe noch so viel mehr zu sehen, was ein guter Grund ist, bald wieder hier einen Urlaub zu verbringen.

Liebe Blogleser, danke für eure Treue und die vielen lieben Kommentare! Wir sagen nun Goodbye Canada, es war schön mit Dir! Auf ganz bald,

Anki und Myrna

14Juni
2011

Okanagan Valley

Die Ranch von Sonja und Klaus: More than beautiful! Lächelnd Nach einer Tagesreise mit dem Greyhoundbus erreichten wir vor nun fast drei Wochen die "Shangri-la Ranch" über dem beschaulichen Städtchen Vernon. Als wir aus dem Bus stiegen, konnten wir ja noch nicht ahnen, dass uns das Paradies erwarten würde...nein ok, das ist to much, aaaber, um eine Farm handelt es sich hier nun mal eben auch nicht. In Kürze der Hintergrund: Klaus lebt seit über 25 Jahren in Kanada und kommt eigentlich aus Heidelberg. Er hat sich den Auswanderertraum verwirklicht und im traumhaft schönen Okanagan Valley ein noch viel schöneres Grundstück erworben und...ein Amazing-Blockhaus darauf errichtet Zunge raus. Hier gibt es neben 600 Quadratmetern Wohnfläche drei Schwimmteiche, Sauna, Whirlpool und den besten Blick über den Swan Lake - einen der drei Seen im Okanagan Valley.

Eigentlich dachten wir auch, dass es hier eine Herde zu versorgen gibt, aber die Rinder sind zur Zeit sehr teuer, so dass noch keine angeschafft wurden. Um den "Farm-Status" aufrecht zu erhalten, müssen allerdings dieses Jahr nochmal ein paar von ihnen auf den unzähligen Acre des Grunsstücks grasen. Zwinkernd Wie auch immer, die Pflege des Gartens, der Kampf gegen das Unkraut mit Folie und das massenweise Herankarren von Mulch beschäftigte uns dennoch gut zwei Wochen - so habt ihr eine Vorstellung vom Grundstücksumfang. Neben unseren Hosts leben hier allerdings doch auch Tiere: Wolfie, der Hund, und Purrly und Maxi, die Kater. Maxi ist quasi unsichtbar, nachdem er eine offenbar schreckliche Begegnung mit Yazu hatte. WWOOFer mit japanischem Aussehen sind der pure Katzenschreck! Zunge raus

Die Gegend hier offenbarte uns viele Freizeiterlebnisse...leider haben wir keinen Bären und keinen Cougar gesehen, obwohl sie angeblich hier ums Grundstück streifen (dafür gab es letzte Woche ein süßes Rehkitz auf der Wiese Lächelnd). Mit dem Truck gings rauf zum Baker Lake, wo wir eine einstündige (!!) Kanutour unternommen haben - allerdings war die Fahrt dorthin das einzig Aufregende. Serpentinen über Serpentinen, Schlaglöcher über Schlaglöcher...beinahe hätten wir das Kanu verloren! Spaß hats trotzdem gemacht und die Seen hier sind unheimlich klar und erfrischend. Ein weiterer Ausflug führte uns nach Kelowna, wo es sich wunderbar am Okanagan Lake und in den Kasugai Gardens flanieren und die Zeit totschlagen lässt...Yazu hat die ganze Strecke sogar mit dem Bike gemeistert! Naja, vom Fahrradfahren verstehen wir nach diesem Aufenthalt hier aber auch was: Fünf Mal sind wir ins Tal und wieder zurück geradelt - das sind immerhin 12km pro Strecke und rückzugs nur bergauf! Man sind wir jetzt fit!

Kasugai Gardens

Und nun rennt die Zeit! Es gab leider eine kleine Plan- und Routenänderung: Wir fahren nun doch nicht nach Osoyoos. Wir haben zufällig mitbekommen, dass wir dort mit 17 anderen WWOOFern hätten zusammenleben müssen und das hätte Zelt bedeutet...mmhhh...völlig unzumutbar nach diesem Luxus hier! Zwinkernd Spaß bei Seite, das sind einfach zu viele auf einmal. Jetzt geht es am Donnerstagmorgen nach Langley, was ca. eine Stunde vor Vancouver liegt. Wir haben das große Glück, dass Sonja auch nach Vancouver muss und uns dorthin fährt - eine Schreckensfahrt weniger im Greyhound! Hoffentlich ist es schöööön und hoffentlich ist auch schon der ein oder andere Ausflug nach Vancouver möglich - wir sind so gespannt. Das Schlimmste ist, dass wir so viel gesehen haben und noch dreimal länger hier bleiben könnten, weil es noch unendlich viel mehr zu entdecken gibt...

Morgen werden wir unseren letzten Abend hier gebührend zelebrieren und für alle kochen. Karyn und Ron, die Nachbarn, werden kommen und einen neuen kanadischen WWOOFer gibt es auch Lächelnd Wir werden Vernon sehr vermissen!

31Mai
2011

Banff

Obwohl die Fahrt von Lake Louise nach Banff nur eine Stunde dauerte, bangten wir um unser Leben, da der übermüdeten Busfahrerin alle paar Minuten die Augen zufielen. Als Retter in der Not ging Myrna zur Front und hielt ein überaus interessantes Pläuschchen mit ihr. Zwinkernd Heil im schönen Bergdorf angekommen stürmten wir erst einmal das Visitor Center, um uns über empfohlene Wanderwege zu informieren. Banff ist die Touristenhochburg in den Rockies und ziemlich kommerziell - jedes Jahr kommen 4 Mio. Besucher hier her. Erfreulicherweise trafen wir direkt am ersten Tag alte Bekannte aus Jasper wieder (drei Deutsche, die sich zufällig getroffen haben und zusammen ein Auto mieteten). Sie nahmen uns mit auf eine Tour zum schönen Lake Minnewanka, wo natürlich noch Schnee lag, was die Moskitos aber erstaunlicherweise nicht davon abhielt uns zu ärgern. Weiter ging es zum Banff Springs Hotel, dem bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt und zu den Banff Upper Hot Springs. Von den Themalquellen aus konnten wir einen tollen Panoramablick genießen. Das Wasser sollte angeblich nur 39°C warm sein, was aber nicht zu glauben ist – wir brauchten ständig eine Abkühlung. Lächelnd

Um dem Trubel im Dorf zu entkommen, buchten wir uns für Sonntag eine Wildwasser-Rafting-Tour auf dem Horseshoe Canyon River. Um 7:40 Uhr in der Früh sollte es losgehen. Am Anfang der Tour wurden uns ausführlichst alle erdenklichen Risiken und Sicherheitsmaßnahmen erklärt, nach denen wir am liebsten wieder zurück ins kuschelige, warme Hostelbett gewandert wären. Letztendlich war es aber eine aufregende, spaßige Tour, inklusive zwei Klippensprüngen, bei denen uns im kalten Flusswasser die Luft wegblieb. Wir durchquerten sogar eine Stelle des Horseshoe Canyon River, die schon vielen berühmte Filmen wie „Inception“ und „Legends of the Fall“ als Filmset diente. Für Brad Pitt wurde von oben warmes Wasser in den River gepumpt, damit er auch ja nicht friert. Am Nachmittag wurde das schöne Wetter genutzt, um auf den Gipfel des Tunnel Mountain zu steigen. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf das Bow Valley.

 

Unseren letzten Tag reservierten wir für den Aufstieg auf den Sulphur Mountain. Leider wurde uns dann jedoch von allen Seiten abgeraten, da angeblich die Wanderwege zu stark vereist und verschneit wären. Also nahmen wir die Banff Gondola um den Gipfel zu erreichen und mussten zu unserem Ärgernis von oben beobachten, wie viele Andere den Berg hochstiegen und der Weg durchaus passierbar gewesen wäre. Zum Glück gab es auf dem Gipfel noch die Möglichkeit zum Peak zu wandern, was unser schlechtes Gewissen direkt beruhigte. Am Abend nahmen wir vom Hostel aus den beliebten Hoodoos-Pfad, um zum Sushi essen in die Stadt zu wandern. Leider mussten wir die geplante Wanderroute etwas umlegen, da wir unterwegs ein Pärchen „auf frischer Tat“ ertappten und uns fremdschämen mussten. Zunge raus Jetzt freuen wir uns auf die nächste Farm in Vernon, um endlich wieder wärmere Temperaturen zu bekommen (und um mal wieder zu arbeiten...).

27Mai
2011

Jasper and Lake Louise

Für einen kurzen Moment haben wir uns doch direkt in Deutschlands Nachbarland "Schweiz" versetzt gefühlt, als wir mit dem Zug in den Jasper National Park einfuhren - eine der schönsten Landschaften überhaupt. Der Abschnitt zwischen Edmonton und Jasper ist wirklich einmalig und von Gletschern und glasklaren Flüssen gespickt, hier hat man uns nicht zu viel versprochen. Lächelnd Und wie das immer so ist, haben wir natürlich direkt im Zug einen Gleichgesinnten getroffen, der ebenfalls nach Jasper und in das selbe Hostel unterwegs war. Nachdem wir unser 30-Bett-Zimmer bezogen hatten Zunge raus, wurde mit Alexis der nächste Tag geplant: Biking zu den Five Lakes! Eigentlich wollten wir die Tour zum Maligne Canyon und Maligne Lake machen, aber wir sind leider entschieden zu früh angereist. Die Einheimischen erzählen allen, dass dieses Jahr der Winter sehr hart war und es erst in zwei bis drei Wochen wieder das volle Tour-Angebot geben wird Stirnrunzelnd ...solange haben wir leider keine Zeit! Zu viel Schnee überall! Aber die Fahrradtour hat uns dann doch für Einiges entschädigt, wenn auch das Bike zeitweise mehr getragen werden musste als gefahren.

Einen großen Vorteil hat es jedoch, dass wir so früh hierher gekommen sind: Die Touristenanzahl hält sich in Grenzen und an den Seen waren so gut wie gar keine anderen Personen. So war es möglich, die lustigen kleinen Bieber und Eichhörnchen zu beobachten - der Bär hat sich im tiefen Wald nicht zeigen wollen (dafür war einer am Hostel). Im Hostel gab es eine super Küche und einen großen Gemeinschaftsraum zum "Leute-kennenlernen" und gemeinsamen Jungle-Speed-Spiel zocken.

Am Donnerstagmittag sollte es dann mit dem Brewster-Bus weiter nach Lake Louise gehen - nicht ohne Hindernisse, wie sich herausstellen sollte. Wie wir umsichtigen Deutschen nun mal sind, haben wir den Bus schon zwei Wochen vorher gebucht und uns über den Abfahrtsort bestens informiert. Leider wurde dieser aber zwischenzeitlich geändert und wir standen mit einem Holländer ziemlich verloren an der falschen Haltestelle... zum Glück kam uns eine andere, nette Busfahrerin zur Hilfe und wir haben den richtigen Bus gerade so noch bekommen - keiner hätte uns vermisst, obwohl wir auf der Gästeliste standen!!! Nach diesem Schock (es war der einzige Bus an diesem Tag) hatten wir allerdings eine umso schönere Fahrt auf dem legendären Icefields Parkway durch die Rockies. Ein Bär...einige Hirsche und Bergziegen haben sich hier gezeigt!

In Lake Louise angekommen trafen wir direkt eine "alte Bekanntschaft" aus Jasper wieder (Katharina) und erkundeten zusammen den winzigen Ort. Wie sollte es anders kommen: Wir landeten in der einzigen Bar am Ort, nutzen die Whiskey-Happy-Hour aus Lachend, wodurch uns das Billardspiel direkt bestens gelang. Leider mussten wir erfahren, dass man auch in Lake Louise keine Touren buchen kann, weil noch alles GEFROREN ist! Trotzdem haben wir uns heute auf dem Weg zum See gemacht und sind nicht enttäuscht worden. Nach einem mehr oder weniger anstrengenden Aufstieg mit Emma (aus Australien), erreichten wir das Chateau - die kitschigste Herberge, die die Welt je gesehen hat. Direkt dahinter befindet sich dann der Lake Louise und er war noch gefroren, aber nicht mehr komplett, so dass wir das türkisfunkelnde Wasser an vielen Stellen sehen konnten *juhu*!

Fütterung des Streifenhörnchens

Am Ende des Tages gönnten wir uns einen entspannten Abend im Nachbarhotel mit Whirlpool, Sauna und Schwimmbad. Morgen früh gehts mit dem Greyhound-Bus weiter nach Banff, wo es jede Menge Party geben soll. Die können wir dann auch gut gebrauchen - falls wieder alles GEFROREN ist!

21Mai
2011

Good bye New Morning Farm

Es ist Samstagmorgen und wir sitzen wieder in Gimli in der Bücherei – hier gibt es schnelles Internet Zwinkernd. Wir haben noch zwei Tage am Lake Winnipeg, dann werden wir die New Morning Farm leider verlassen. Die zwei Wochen bei Nancy und Lorne, am Strand des Lake Winnipeg, in Gimli und in der Stadt Winnipeg selbst vergingen wie im Flug und wir werden unseren Aufenthalt hier sehr vermissen, das steht fest! Die beiden haben uns nicht nur einen Platz in ihrem Leben eingeräumt, sie haben sich wirklich gut um uns „gekümmert“, uns viel beigebracht (wir waren keine Sklaven ;-)) und viel, viel, viel mit uns gequasselt, gelacht und diskutiert! Die letzte Woche hatten wir zudem die Chance mit zu den Stiglmayers (eine herzliche Familie aus Österreich) zu fahren, wo jede Woche ein Chor-Meeting stattfindet. Die Gruppe möchte zu Ende des Jahres sogar eine CD aufnehmen und Lorne und Nancy sind wirklich gute Sänger! Außerdem hat uns das Wetter hier die letzte Woche nicht mehr im Stich gelassen – Sonne satt. Lächelnd

Am Donnerstag gings dann nach Winnipeg in die Stadt, wo Nancy ihre Tochter getroffen hat und wir auf Sightseeing-Tour gegangen sind. Der Innenstadtbereich ist an einem Tag zu Fuß zu schaffen, so konnten wir die beliebte Forks National Historic Site, den Exchange District, das französische Viertel St. Boniface und Downtown besichtigen und einige Einkäufe für die anstehende Reise tätigen. Winnipeg gefiel uns allerdings bei Weitem nicht so gut wie Montréal oder Toronto…die Stadt ist im Einheitsbraun und -grau gehalten und war an den Uferpromenaden des Red River leider noch ziemlich überflutet. Trotzdem haben wir den freien Tag richtig genossen und konnten auf dem Heimweg sogar noch unser nächstes Greyhound-Ticket kaufen!

Legislative Building  

Was jetzt geplant ist: Am Montagmorgen fahren wir von Winnipeg weiter mit dem Zug nach Jasper, wo wir Dienstagmittag ankommen. Dort haben wir zwei Tage im Jasper National Park bis es weiter geht nach Lake Louise. Der Ort soll aus nicht mehr als ein paar Geschäften und Hotels bestehen, aber einer der schönsten Plätze in Kanada sein. Hier verbringen wir einen ganzen Tag, bevor es uns nach Banff und in den Banff National Park zieht. Wandern…wandern…wandern…hoffentlich sehen wir hier den ersten Bären – grrrr! Bis bald!

14Mai
2011

"The Canadian" Train

...eine Zugfahrt die ist lustig...Lächelnd

Nach zwei Tagen und Nächten auf Kanadas längster Zugverbindung haben wir Winnipeg erreicht! Der Aufenthalt im Zug war ein echtes Erlebnis, da kann sich die Deutsche Bahn wirklich mal eine Scheibe abschneiden. Natürlich sind wir nicht in der komfortablen Klasse gereist, nur Economy, aber auch hier gab es genug Beinfreiheit und nettes Personal. Lächelnd Die einzige Einschränkung ist, dass ein erholsamer Schlaf kaum möglich war...Der Zug rumpelt mehr als dass er fährt und ist dabei ziemlich laut. Zu Beginn dachten wir, die 2000 km sind bei dem Tempo niemals in zwei Tagen zu bezwingen, weil man wirklich langsam voran kommt (Höchstgeschwindigkeit: gefühlte 60 Kmh Zunge raus) und ständig anhalten und auf entgegenkommende Züge warten muss. Aber die wunderbare Aussicht entschädigt für alles. Man fährt durch abgeschiedene Siedlungen, Wälder, Wiesen, vorbei an unzähligen Seen und Bieberbauten und weit und breit kein Mensch, kein Handy-Netz...einfach nur Natur.

Am Montag sind wir dann pünktlich in Winnipeg eingefahren und hatten noch zwei Stunden Zeit, bis uns Nancy am Bahnhof abgeholt hat. Zeit, um kurz Mails zu checken und einen Kaffee zu trinken...leider haben wir noch nichts von Winnipeg gesehen. Unsere neuen Gastgeber, Nancy und Lorne, sind super! Sie wohnen auf einer Farm ca. eine Stunde von Winnipeg entfernt mitten im Nichts Überrascht. Bis nach Gimli sind es ca. sieben Meilen, hier befinden wir uns gerade in der Bücherei, die *oho* W-Lan hat. Die Beschreibung im Lonely Planet trifft voll ins Schwarze: Gimli ist die perfekte Kulisse für Filme wie "Der weiße Hai" oder Ähnliches, man hat den Eindruck, dass hier die Zeit stillsteht und die Papphäuser jeden Augenblick in sich zusammen fallen könnten Lächelnd. Aber das Ganze hat unheimlich viel Charme und die Menschen leben hier stressfrei und unkompliziert zusammen...naja, viele sind wohl auch depressiv, wie wir von Lorne gehört haben. Und getrunken und "geraucht" wird hier auch gerne...ok, das kommt wohl von der Einsamkeit...

Unsere "Hosts" sind bereits im Rentenalter, aber noch ziemlich rüstig. Lorne hat das Haus ganz alleine gebaut (es ist noch nicht fertig) und beide haben neben der Farm noch andere Jobs. Es gibt hier Kühe, Ziegen, Hühner, Hunde und bald auch ein paar kleine Schweine. Leider war die letzte Woche wieder sehr schlechtes Wetter, aber ab heute wird es warm und sonnig - endlich nach draußen!

07Mai
2011

Montréal

...Fangen wir mal positiv an: Heute - an unserem letzten Tag in Montréal - hat die Sonne geschienen und: Unser erster Tag, an dem wir wieder problemlos essen konnten, juhuuu! Nein, ganz im Ernst, die letzte Woche war hart. An unserem letzten Wochenende in Dunnville wurde eine Pot-Luck-Party veranstaltet, bei der jeder was Leckeres mitbringt. Offensichtlich hat jedoch einer/ eine der Gäste was mitgebracht, das gar nicht mehr lecker war, wovon aber alle gegessen haben...der Rest ist eine unendliche Geschichte von "vomiting" und Magenkrämpfen Weinend...eine zweite Theorie ist die, dass eines der Kleinkinder was eingeschleppt hat, aber dann hätten es wohl doch nicht alle bekommen. Wie auch immer, lustig war der Abend trotzdem, schlecht gings uns ja schließlich erst am Montag.

Na, wer wars?

Den ganzen Montag mussten wir in Toronto verbringen und auf den Greyhound-Bus nach Montréal warten...und uns war soooo schlecht. Anki bemühte sich, an jeder Ecke einen "washroom" zu finden...einmal hat die Zeit leider nicht gereicht, da musste der Eingang von Subway´s herhalten: Bon appetit! Die Busfahrt haben wir dann allerdings erstaunlich gut hinter uns gebracht, trotz Schlaglöchern ohne Ende und unbequemen Sitzen.

Endlich in Montréal angekommen, sind wir zu Liz´s Haus gefahren, wo wir die Woche über residieren konnten. Sie ist die Schwester von Barbara, die wir aus Dunnville kennen. Sie hat eine sehr schöne Wohnung (mit zwei Katzen) unweit der Innenstadt und uns herzlich aufgenommen - endlich duschen und wieder besser fühlen! Lächelnd Leider hat es vier von fünf Tagen nur geregnet, aber die Stadt ist einfach toll! Unser erster Weg führte uns selbstverständlich ins Touri-Büro im schönen Altstadtviertel Vieux-Montréal. Im geschichtlichen Herzen der Stadt gibt es viele kleine Lädchen, jede Menge Kirchen wie die Basilique Notre-Dame und schöne Museen wie das Musée d'Archéologie & d'Histoire Pointe-à-Callière. Das Museum steht direkt auf dem Platz, an dem im 16 Jh. Montréal entstanden ist, damals als einfache Siedlung mit dem Namen Ville-Marie.

Basilique Notre-Dame   Vieux-Montréal Marshmallow

Natürlich gibts es auch hier ein Chinatown und einige Wolkenkratzer, aber besonders beeindruckt haben uns das Viertel Plateau Mont-Royal und der Biodome. Auf dem Boulevard St-Laurent und auf der Rue St-Denis lässt es sich wunderbar shoppen, Kaffee trinken oder einen der besten (Sesam-) Bagel der Stadt genießen. Außerdem findet man hier in den Seitenstraßen die knallbunten Häuser mit den für Montréal typischen Freitreppen. Der Biodome ist ein Erlebnismuseum, welches vier künstliche Ökosysteme voller Tieren und Pflanzen umfasst.

An unserem letzten Tag hatten wir zum Glück einfach super Wetter und konnten alle Bilder ein zweites Mal schießen Zwinkernd Zusammen mit Liz haben wir den Mont Royal "bestiegen" (vom Parkplatz aus vertsteht sich) und konnten über die ganze Stadt blicken. Am Abend gings dann noch zusammen mit Joseph und seiner Tochter ins legendäre Schwartz's Restaurant Rauchfleisch und Krautsalat essen und anschließend auf der Monkland Av. in einen Cupcake-Shop: delicious!

mit Liz

Morgen gehts dann mit dem Zug weiter nach Winnipeg! Wir haben einen fünfstündigen Stop in Toronto und fahren dann 1,5 Tage durch ganz Ontario in den Staat Manitoba. Lächelnd Hoffentlich finden wir dort Nancy von der New Morning Farm.

30April
2011

Shared Harvest Community Farm Dunnville

Hallo liebe Blogleser,

unsere erste Farmwoche haben wir hinter uns!!! Jaaa, wir haben viel gearbeitet: Hochbeete gebaut, Zwiebeln gesetzt, das Greenhouse vom Unkraut befreit und ganz oft Mittagessen gekocht! Auf der Farm leben zwei Pärchen in einer Art WG. Joey und Ashlee haben noch andere Jobs und helfen zwischendurch auf der Farm aus, Kevin und Sandra dürfen hier "umsonst" leben (die Eigentümer leben woanders) und halten dafür das Gelände in Schuss und kümmern sich um den Anbau. Dann gibt es noch die beiden Kater Tiger und Lupine sowie den Schäferhund-Mischling Muddy Lächelnd.  Es handelt sich um eine nonprofit-Farm mit CSA-Modell. Community Supported Agriculture bedeut soviel wie eine durch "lokale Gemeinschaft unterstützte Landwirtschaft“. Konkret handelt es sich dabei um einen Zusammenschluss von einer Farm mit einer Gruppe privater Haushalte. Auf Grundlage der geschätzten Jahreskosten der landwirtschaftlichen Produktion verpflichten sich die AbnehmerInnen z.B. monatlich, vierteljährlich oder ein Jahr im Voraus einen festgesetzten Betrag an den Hof zu zahlen, der mit dem Geld seinen Möglichkeiten entsprechend wirtschaftet. Die AbnehmerInnen erhalten im Gegenzug die Ernte sowie weiterverarbeitete Erzeugnisse wie etwa Brot, Käse etc. Auf der Shared Harvest Farm bekommen die Haushalte eine so genannte "weekly foodbox" mit Gemüse und Obst drin. Geplant ist, noch Hühner anzuschaffen und ökologische Eier zu produzieren.

Haupthaus Cottage Greenhouse Scheune Joey, Kevin und Ashlee

Die Woche hielt jede Menge Wetterveränderungen für uns bereit Überrascht ...zum Glück ist der dicke Sandsturm an uns vorbei gezogen. Teilweise waren wir im strömenden Regen draußen, aber das härtet ja bekanntlich ab! Auf der Farm helfen zusätzlich noch Austin (Praktikant) und Wesley aus. Wesley ist von der Schule geflogen, weil er angeblich Mädchen sexuell belästigt hat und muss nun an einer Wiedereingliederungsmaßnahme teilnehmen, die ihn zwingt, jeden Tag Farmarbeit zu leisten. Wir hatten keine Probleme mit dem Kerlchen, die ganze Story kann einem einfach nur leid tun. 60 Prozent der Jugendlichen in Dunnville schmeißen die Schule hin und hängen rum...

An der Arbeit!! Onions ahoi! Wohnzimmer Küche Lupine

Wir schlafen im Wohnzimmer auf einer Matratze, was ein Grund dafür ist, dass wir so früh wieder abreisen. Für uns ist das eigentlich sehr schön, weil wir direkt den Kamin dort haben, aber das Haus ist für so viele Leute nicht ausgelegt und gerade Joey und Ashlee haben selten Zeit für sich, weil wir den ganzen Tag da sind. Es gibt in der Wwoofer-Liste jede menge Farmen, die sogar ein eigenes Haus für Ihre Wwoofer bereit halten, was sicher für alle die beste Lösung ist.

Am Ostersonntag haben uns Kevin und Sandra in das Haus ihrer Freundin Mary-Lou mitgenommen, wo wir einen richtig netten Abend hatten. Die beiden alten Herrschaften leben in einem umgebauten Cottage direkt am Lake Erie mit einem traumhaften Ausblick. Ansonsten ist Dunnville ein ziemlich verschlafenes Nest mit einer Miniatur-Innenstadt, jeder Menge Fast Food und Wasser aufgrund des Grand Rivers, der in den Lake fließt. Leider ist die Qualität des Wassers sehr schlecht, man kann kein Leitungswasser trinken.

Am Donnerstag haben wir für Joey und Ashlee ein romantisches Diner vorbereitet und die beiden mal einen Abend alleine gelassen Zwinkernd - genug Zeit also das örtliche Fastfoodangebot mit Kevin und Sandra zu testen: Pizza, Chicken Wings und frittierte Zwiebeln, alles schön fettig mit viiiel Soße und dazu 50er-Musik aus der Jukebox. Einen Tag drauf sind wir dann noch von Kunden/Freunden der Farm zum Essen in einem örtlichen Restaurant eingeladen worden - wie nett! Lächelnd Es gab Turkey-Burger mit Fries..mmmhh...und einen kleinen Spaziergang am See. Die Menschen hier sind sehr interessiert an Deutschland und unserem kulturellen Hintergrund.

Mit Alec und Jacky

Unsere Pläne ab Montag: Wir fahren früh um sechs mit Joey nach Hamilton und nehmen den Bus zurück nach Toronto. Dann gehts weiter mit dem Greyhound-Bus nach Montreal für fünf Tage...Sightseeing!! Danach nehmen wir die Bahn nach Winnipeg, wo wir von Nancy abgeholt werden und zur nächsten Farm am Lake Winnipeg fahren. Lachend Danach ist ein Aufenthalt in Jasper und Banff geplant und dann gehts weiter nach Kamloops - hoffenntlich auf eine Wein-Farm! Ihr hört von uns!

22April
2011

Leaving Toronto...

Heute war unser letzter richtiger Toronto-Tag, nachdem wir gestern unser Zertifikat erhalten haben *oohhja*. Diese Zeremonie ist immer sehr spaßig, da sich alle Abgänger und Freunde vor dem Gebäude versammeln und sich gegenseitig beglückwünschen und bejubeln. Naja, so großartig war unsere Leistung nun auch wieder nicht, aber gut, feiern lässt man sich ja immer gern Lächelnd. Abends gabs dann zur Feier des Tages noch jede Menge Bier...

  

Für einen sportlichen Abschied von Toronto haben wir uns heute direkt mal zwei Bikes gemietet und sind in die uns noch unbekannten Gegenden geradelt - von 12.00 bis 18.00h!! Ja, zwischenzeitlich dachten wir, wir finden nicht mehr heim und die beiden bösen Chinesen von Fahrradverleih alamieren direkt die Police bei verspäteter Rückgabe ihrer "Lieblingsbikes". Anfangs gab es nämlich ein Problem: Der eine hatte uns Räder versprochen, die uns der andere dann am Abholtag verweigern wollte...ttsssss...so gehts nicht. Nach einigem Hin und Her einigte man sich dann darauf, dass deutschen Frauen vertraut werden kann, puuuhhh... Unentschlossen Die Holland-Räder waren uns dann aber eigentlich viel zu klein - Spaß gemacht hats trotzdem. Schönster Anblick des Tages waren die charmante Queen Street East mit ihren vielen Antiquitäten-Shops und Cafés und "The Beaches", Torontos Strandviertel. Nach der langen Fahrt entlang des Don River nach Greektown, stärkten wir uns zum Abschluss des Tages mit einem fettigen Burger Lachend!

Morgen werden wir Toronto um 16.45h verlassen und den Bus nach Hamilton nehmen, wo wir dann an der Endhaltestelle abgeholt werden und weiter nach Dunnville fahren - unser erster Farm-Aufenthalt naht also! Wir sind gespannt!

18April
2011

Science Center - Sushi Experiences - Niagara Falls

Sooo, unsere letzte Woche in Toronto ist angebrochen und wir haben wieder eine Menge erlebt. Letzten Donnerstag "durften" alle Kurse der IH gemeinsam das Science Center von Ontario besuchen. Eigentlich handelt es sich hierbei um eine kunterbunte Erlebniswelt für Kinder, aber auch für gereifte Mittzwanziger gibt es noch Neues zu entdecken: cockroaches, snakes and the ageing machine! Besonders beeindruckt hat uns die umfangreiche Ausstellung zum Thema Erdbeben und Tsunamis, wofür das Museum mit echten Bildern und Videoaufnahmen gearbeitet hat. An diesem Tag war glücklicherweise noch schönes Wetter, wovon am Wochenende nicht mehr die Rede sein konnte. Wir nutzten das schlechte Wetter, um uns auf der IH-Party am Freitag zu betrinken, uns anschließend mit Sushi voll zu stopfen und am nächsten Morgen total verschlafen den Farmer Market in St. Lawrence aufzusuchen (organic first Zunge raus).

Cheese

Myrnas und Doriths (Ankis roommate) favorite ist das SushiSky-Restaurant an der Yonge Street. Anki präferiert da schon eher das upperclass Japanese Food-Restaurant an der Bloor Street. Wir wurden von Keizo und Soichiro in die Japanische Esskultur eingeführt -  natürlich inklusive Chopstick-richtig-halten-Kurs. Grundsätzlich ist Sushi in Kanada wesentlich günstiger als in Deutschland, was ein hohes Suchtpotential nach sich zieht Zwinkernd.

Kommen wir nun zum Highlight der Woche - die Niagara Fälle Überrascht. Es war wunderschön...nass, kalt, verregnet, am schneien und windig...wir haben uns wirklich amüsiert Weinend. Nein, im Ernst, die Niagara Fälle sind ziemlich atemberaubend und einen oder mehrere Besuche wert. Bevor wir ankamen, gabs zum Frühstück noch eine Weinverkostung in Niagara-on-the-Lake beim Weingut Konzelmann und eine Sightseeing-Tour durch den kleinen Ort. Um die Fälle herum wurde, ganz Ami-like, eine große Spielzeugwelt aufgebaut mit Kinos, Fahrgeschäften, Hotels und anderen Attraktionen. Für uns viel zu viel und irgenwie unnötig, außer der Miniaturausgabe des CN-Towers aus Toronto vielleicht. Von hier oben hatten wir einen fantastischen Blick auf die Fälle.

   

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